DELLWIGSCHULE

Städt. Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen SEK. I – im gebundenen Ganztag

 

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SCHWERPUNKTE

Schulinternes Curriculum

 

Ein Instrument der Qualitätsentwicklung und -sicherung von (gutem) Unterricht ist unser schulinternes Curriculum. Es ist Teil des Schulprogramms sowie unserer Schul- und Unterrichtsentwicklung. Grundlage des schulinternen Curriculums bilden somit sowohl die Kern- und Rahmenlehrpläne mit ihren fachspezifischen und überfachlichen Kompetenzen als auch das Schulprogramm mit seinen Entwicklungsschwerpunkten für die Schule als Ganzes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere schulinternen Curricula

Schulinterne Curricula haben wir für folgende Fächer und Unterrichtsentwicklungsbausteine entwickelt:

 

Fächer:

Deutsch

Mathe

Englisch

Sport

 

Unterrichtsentwicklungsbausteine:

Berufsorientierung

PC

Verkehrserziehung

 

 

Unterricht und Unterrichtsentwicklung

 

Als Schulentwicklung bezeichnen wir an der Dellwigschule systematische, zielgerichtete, selbstreflexive und für die Bildungsprozesse der Schüler funktionale Entwicklungsprozesse. Eine so definierte Schulentwicklung dient der Verbesserung der Qualität der Schule als Institution und die Unterrichtsentwicklung als Kernelement unserer schulischen Arbeit. Unsere Unterrichtsentwicklung zielt dabei auf die Qualitätssteigerung von Unterricht. Dazu gehören die schulischen Entwicklungsbausteine ebenso wie die Kompetenzentwicklung der Lehrenden und Lernenden.

 

Viele Lehrer praktizieren Varianten offenen Unterrichts, streben selbstständiges und problemlöseorientiertes Lernen an. Als gemeinsamen Kern eines veränderten Unterrichts kann hierbei der erweiterte Lernbegriff bezeichnet werden, der in den folgenden fünf Lernbereichen konkretisiert ist und die Grundlage unserer unterrichtlichen Zielsetzung darstellt:

 

inhaltlichfachliches Lernen

methodisch-strategisches Lernen

sozial-kommunikatives Lernen

affektives Lernen

individuelles Lernen.

 

 

Der erweiterte Lernbegriff ist somit Ausgangspunkt unserer Unterrichtsentwicklungsarbeit. Er beschreibt nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern auch von Kompetenzen, um zu lernen, mit dem vermittelten Wissen umzugehen.

Im Folgenden möchten wir die konkrete unterrichtliche Umsetzung der fünf Lernbereiche mit ihren jeweiligen Unterbereichen kurz vorstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderung der Lern- und Methodenkompetenz

 

Lern- und Methodenkompetenz ist ein pädagogischer Begriff, der sich darauf bezieht, einen Lerninhalt möglichst effektiv zu behandeln. Hierzu müssen sich Schüler Lernstrategien, Techniken und Arbeitsweisen aneignen, um diese dann gezielt bei der Bearbeitung von Aufgaben einzusetzen.

Methodenkompetenz umfasst auch die Fähigkeit, sich unterschiedliche Lernbereiche zunehmend selbstständig zu erschließen. Im Unterricht sollen die Schüler an dafür geeignete Methoden durch konkrete Aufgaben und Projekte herangeführt werden. Sie sollen aber nicht nur dazu befähigt werden Methoden zu kennen, sondern diese auch anwenden zu können.

Auf dem Wege zur Erlangung von Methodenkompetenz werden drei Aspekte berücksichtigt: die Vermittlung der Methode, die Reflektion über den eigenen Lernprozess sowie die Verknüpfung von Methodenlernen und fachlichem Lernen.

 

Die Dellwigschule führt eine gezielte Förderung  der Lern- und Methodenkompetenz in den folgenden  Bereichen durch:

Voraussetzungen für das produktive und selbstständige Lernen

Arbeit an Texten

Gedächtnistraining und Hilfsmittel

Präsentieren / Vermitteln

Kommunikation

Handwerkliche Grundtechniken

 

 

Begleitende und ergänzende Unterrichtsaspekte

 

1. Individualisierung

Die sehr heterogene Schülerschaft einerseits und unsere pädagogischen Anliegen andererseits machen ein individualisiertes Lernen notwendig. Beim individualisierten Lernen wird die Verschiedenheit von Schülern einer Lerngruppe berücksichtigt, um allen Lernenden optimale Fortschritte zu ermöglichen.

Dazu gehört auch ein Unterricht, der beispielsweise unterschiedliche Aufgaben und Lernmaterialien anbietet, der Schüler zur Reflexion des Arbeitsfortschritts anregt und der Impulse setzt, damit Schüler ihr Lernen selbst steuern und verantworten sowie eigene Schwerpunkte bearbeiten.

Das Augenmerk liegt dabei auf ergänzende Hilfen für leistungsschwache Schüler ebenso wie auf zusätzliche Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten für besonders leistungsstarke Lernende.

 

2. Förderplanarbeit

Es wird für jeden Schüler ein individueller Förderplan geschrieben. Die Förderziele werden im Rahmen des Schülersprechtages mit jedem Schüler zusammen erarbeitet und dienen als Grundlage des Förderplans. Ein Förderplan umfasst zwei Förderbereiche pro Halbjahr. Die Förderpläne werden fortgeschrieben und sind fester Bestandteil des Unterrichts.

Die Förderbereiche des Förderplans werden auf den Zeugnissen vermerkt und sind Gesprächsgegenstand beim Elternsprechtag.

Die Förderpläne sind jederzeit im Klassenraum für jeden Kollegen verfügbar; jeder Schüler hat im Schulalltag Zugriff auf seine Förderziel-Vereinbarungen.

 

3. Klassenfahrten und Schulausflüge

Klassenfahrt:

In der Regel wird an der Dellwigschule eine mehrtägige Klassenfahrt pro Stufe durchgeführt. Die Klassenfahrten stehen meist unter einem bestimmten Schwerpunkt (z.B. Erlebnispädagogik).

Außerdem werden besondere Fahrten für Teilgruppen angeboten: Skifahrt, Berufsorientierungscamp usw.

 

Schulausflüge:

Jede Klasse macht themen- und unterrichtsbezogene Ausflüge im Schuljahr. Ein besonderes Erlebnis ist zudem der jährliche Schulausflug, der durch die Schülervertretung organisiert wird.

 

 

4. Fahrradtraining und Mofa-Führerschein

Von Klasse 5 an finden aufbauende verkehrserzieherische Maßnahmen statt, wie Radfahrtraining, Fahrradführerschein, Fahrradstaffette oder Mofa-Kurs mit abschließender Führerscheinprüfung

 

 

Vertretungskonzept der Dellwigschule

 

Ziel des Vertretungskonzepts ist es im Krankheitsfall von Lehrkräften sinnvolle und verlässliche Lösungen bereit zu halten, um den Unterrichtsausfall an der Schule so gering wie möglich zu halten.

 

Maßnahmen in Vertretungssituationen

Folgende Maßnahmen favorisieren wir in unserer Schule:

 

• Auflösung von Doppelbesetzungen

Sofern Doppelbesetzungen im Stundenplan gesteckt sind, werden diese im Vertretungsfall aufgelöst und zur Deckung des ausfallenden Unterrichts genutzt.

• Aufteilung der betroffenen Klassen nach festem Zuordnungsplan

Ist am zu vertretenden Tag keine Doppelbesetzung mehr aufzulösen oder erkrankt ein Kollege langfristig, werden die Schüler nach einem Plan auf alle restlichen Klassen verteilt. Dieser Plan wird halbjährlich bzw. jährlich aktualisiert.

Jeder Schüler hat eine „Vertretungsmappe“ mit Arbeitsblättern zu den aktuell behandelten Inhalten, die von den Klassenlehrern ständig aktualisiert wird. So können die aufgeteilten Schüler sinnvoll in den Aufteilungsklassen arbeiten.

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